Rosenkonzert Musikfreunde Baden
Die Musikfreunde Baden geben wieder ihr Rosenkonzert – am Sonntag, den 31. Mai ist es soweit!
- Orchester der Musikfreunde Baden
- Solisten Adrian Autard und Wolfgang Bankl
- Cappella Albertina (Leitung: Sophia Khutsishvili)
- Collegium Vocale Wien (Leitung: Fabio Fellsberger)
Dirigent: Guram Tsintsadze
Werke von Schubert, Mendelssohn und G. Puccini – Messa di Gloria
Der Tenor Adrian Autard wurde in Frankreich geboren.
Nach seinem Studium für Violine und Gesang an den Konservatorien von Avignon und Marseille begann er 2019 ein Gesangsstudium an der Musik- und Kunst-Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) in der Klasse von Prof. KS Linda Watson und erhielt dort einen Bachelor in Sologesang. Anschließend setzte er sein Masterstudium an der MUK fort.
Seit 2022 war er mehrfach zu Gast bei verschiedenen Festivals und Opernhäusern. Zu seinen Rollen zählen Don Ottavio ( Don Giovanni ), Remendado ( Carmen ) und Rinuccio ( Gianni Schicchi ). In der Saison 2023/2024 war er im MusikTheater an der Wien als Contino Belfiore ( La finta giardiniera ) und Benvolio ( Roméo et Juliette ) zu hören.
Er ist Preisträger des 6. Concours Opéra Jeunes Espoirs Raymond Duffaut, bei dem er den Preis für die beste Interpretation des französischen Repertoires erhielt, sowie Gewinner des KS Gabriele Sima-Stipendiums im Jahr 2022. Zudem nahm er an diversen Meisterkursen teil, unter anderem bei KS Michael Schade, Ian Bostridge und Francisco Araiza.
Seit der Saison 2024/25 ist Adrian Autard Mitglied des Opernstudios der Wiener Staatsoper. Dort trat er bereits als Erik in der Kinderoper Das verfluchte Geisterschiff , als Eurimaco in Il ritorno d’Ulisse in patria sowie als Erster Priester in Die Zauberflöte auf.
In der Saison 2025/26 erhält er ein Stipendium des Zukunftspartners OMV.
Wolfgang Bankl ist seit 1993 Mitglied des Ensembles der Wiener Staatsoper, wo er unter anderem als Leporello, Papageno, Don Alfonso, Graf Waldner (Arabella), Klingsor (Parsifal), La Roche (Capriccio), Doktor (Wozzeck), Baron Ochs auf Lerchenau , Figaro (Nozze), Tierbändiger, Athlet und Schigolch (Lulu), Astradamors (Le Grand Macabre, Ligeti) und Dr.Bartolo (sowohl in Nozze als auch im Barbiere) zu hören ist. Bei der Uraufführung der Oper Animal Farm von Alexander Raskatov, wurde ihm 2024 die Hauptrolle Napoleon anvertraut.
Von seiner regen Gastiertätigkeit von New York bis Tokyo seien die Höhepunkte der letzten Jahre genannt: Baron Ochs auf Lerchenau (Opéra National du Rhin Strasbourg, Semperoper Dresden unter Christian Thielemann, Staatsoper Berlin unter Zubin Mehta, Opernhaus Graz, königliche Oper Kopenhagen), Baron Zeta (Scala di Milano), Boris („Lady Macbeth von Mzensk“ deutsche Oper Berlin), Don Alfonso (Budapest), Doktor („Wozzeck“, München, New York), Graf Waldner (Leipzig, Zürich), Gurnemanz („Mondparsifal“ Wiener und Berliner Festwochen), Papageno (Gran Teatre del Liceu, Barcelona)
Zum britischen Kultur-Ereignis des Jahres 2015 wurde ein konzertanter „Parsifal“ unter Andris Nelsons mit Wolfgang Bankl als Klingsor in Birmingham gewählt. 2019 debutierte er als Oberlin in „Jakob Lenz“ beim Festival d‘ Aix en Provence. Diese Produktion wurde zur „besten Europäischen Opern – Koproduktion“ des Jahres 2019 gewählt.
Neben seiner Karriere als Opernsänger betätigt sich Bankl auch als Konzertsänger und Liedinterpret. Sein Repertoire umfasst dabei die gesamte Palette seines Stimmfaches. Auch in diesem Segment beschallt er die großen Spielstätten der Welt, von der Accademia di Santa Cecilia in Rom, Musikverein und Konzerthaus in Wien, Gasteig in München, Carnegie Hall in NYC bis zur Schoenberg Hall in Los Angeles.
Wolfgang Bankl erlernte schon als Kind das Spielen der Geige. Nach einem Wechsel zur Bassgitarre und einem Studium der Physik landete er am Konservatorium der Stadt Wien, wo er Gesang, Oper, sowie Lied und Oratorium bei den Professoren Dominique Weber, Waldemar Kmentt und David Lutz studierte. Er ist zusammen mit dem Dirigenten Norbert Pfafflmeyer eines der Gründungsmitglieder des fahrenden Kammermusikfestivals Giro d’Arte. Er arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Michael Boder, Franz Welser-Möst, Zubin Mehta, Philippe Jordan, Adam Fischer, Christian Thielemann, Simone Young, Ingo Metzmacher, Martin Haselböck und Marco Armiliato zusammen. Seit 2007 ist Wolfgang Bankl Dozent beim Festival Allegro Vivo und seit 2014 österreichischer Kammersänger.